Führerschein

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Wenn die Bahn kommt, wird es knapp

Meschede. »Hätte er den Wagen auf dem Bahnübergang abgewürgt, hätte es gekracht«, sagte der Lokführer, der für ein Taxi bremsen musste. »Dass man bei solchen Delikten versucht, an des Herz des Gerichts zu appellieren, erleben wir hier ständig,« meinte Richterin Goß. Weiterlesen »

Unfallflucht

Bestwig. Ein 24-jähriger Autofahrer aus Bestwig hat Ende Juni vergangenen Jahres mitten in der Nacht seinen Wagen gegen eine Hauswand gefahren und rund 4 000 Euro Schaden verursacht. Er ließ seinen Wagen vor dem Haus stehen und ging nach Hause. Am nächsten Tag wollte er sich bei dem Hausbesitzer melden, aber da stand schon die Polizei vor der Tür. Sein Führerschein wurde sofort eingezogen und weil er ohne den für eine Leiharbeitsfirma nicht zu gebrauchen war, verlor er auch seinen Job.

Das Gericht war gestern milde gestimmt: »Normalerweise wären das zwei Jahre Führerscheinentzug«, meinte Richter Özen und sah fragend in die Runde. Der Staatsanwalt war mit sechs Monaten und der Einstellung des Verfahrens einverstanden. Die gab es dann gegen Zahlung von 500 Euro. Den Führerschein, der schon sechs Monate lang eingezogen war, bekam der junge Fahrer zurück.