Auf der Suche nach Projekten für Meschede-Nord

Jörg Meißner: Auf der Suche nach Projekten und Visionen

Jörg Meißner: Auf der Suche nach Projekten und Visionen

Meschede. Das Stadtteilfest ist gelaufen, die Ausbildungspatenschaften laufen immer noch mit großem Erfolg. »Was machen wir als nächstes?« Dieser Frage will sich die Stadt­teil­kon­ferenz Meschede-Nord am kommenden Donnerstag widmen.

»Ich kann mir vieles vorstellen«, sagt Jörg Meißner, Leiter des AKI und aktives Mitglied der Stadtteilkonferenz Meschede-Nord. Nur was genau ihm als nächstes Projekt vorschwebt will er noch nicht sagen. Das wäre nicht fair gegenüber den anderen Teilnehmern, meint er, denn die Konferenz sei grundsätzlich offen für alles und für alle. Fest stehe aber, die Stadt­teil­kon­ferenz braucht eine neue Zielsetzung, »damit sie nicht auf Laberebene abgleitet.«

Eine größere Bürgerbeteiligung braucht sie auch. Es gebe, so Meißner, immer wieder Vorschläge in persönlichen Gesprächen, aber bei den Sitzungen seien in der Regel nur die Schulen, das Lokale Bündnis für Familie, Caritas, Diakonie und die Siedlungs- und Baugenossenschaft dabei. Mehr Beteiligung wünscht sich Meißner vor allem von den Russland-Deutschen. »Da haben wir nie einen Ansprechpartner gefunden.«

»Manchmal liegt es vielleicht auch an den Sitzungszeiten«, räumt Meißner ein. Nachmittags, 14 Uhr, wie die Sitzung am kommenden Donnerstag, ist für Berufstätige kaum zu schaffen. »Demnächst treffen wir uns vielleicht auch mal um 18 Uhr.« Eine schriftliche Befragung der Anwohner über das, was ihnen am Herzen liegt, sei zwar denkbar, aber noch nicht ins Auge gefasst.

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