Extrem-Fabian rettet die Stadthalle

Mach dein Ding: Zuschauerin Petra verdiente sich den ersten Springmaus-Oscar

Mach dein Ding: Zuschauerin Petra verdiente sich den ersten Springmaus-Oscar

Meschede. Bis auf den letzten Platz war die Stadthalle am Samstagabend ausverkauft. Das Improvisationstheater Springmaus hatte zur »Oscar-Nacht« geladen und das Publikum sprang bereitwillig durch jeden Reifen, den Silke Vennemann, Gilly Alfeo und Norbert Frieling hin hielten.

Extrem-Fabian erhält für seine Leistung zur Rettung der Mescheder Kultur ebenfalls einen Oscar

Extrem-Fabian erhält für seine Leistung zur Rettung der Mescheder Kultur ebenfalls einen Oscar

Wer wollte, oder von Norbert Frieling erwischt wurde, konnte sich auf der Bühne einen Oscar verdienen, zum Beispiel in der Kategorie Actionfilm. »Ein regionales Problem das gelöst werden muss«, wollte Silke Vennemann vom Publikum haben. »Stadthalle« war die prompte Antwort. Die sei zu teuer. »Was wollt ihr denn?«, fragte sie nach, »Eine Stadthalle« war wieder die Antwort. Die Analyse kam treffend und blitzschnell: »Das Problem ist eure innere Zerrissenheit«. Das Publikum tobte vor Lachen. Und so kam es, dass »Extrem-Fabian« aus dem Publikum die Stadthalle rettete, indem er »Dr. Zwietracht« aus Freienohl mit einer linken Geraden und einem Tritt zwischen die Beine bezwang.

Das Konzept mit den Stichworten vom Publikum funktioniert bei den drei Improvi­sations­künst­lern immer wieder und was dabei herauskommt, ist zum Brüllen komisch. So komisch, dass das Lachen zuweilen an eine Urschrei-Therapie erinnerte.

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