Schule bietet Hilfe bei der perfekten Bewerbung

Frisör Volker Sperner verhilft einer Schülerin im Rahmen der Eröffnung des Berufsinformationsbüros der St. Walburga-Hauptschule zu einem ansprechenden Äußeren für die Bewerbung

Frisör Volker Sperner verhilft einer Schülerin im Rahmen der Eröffnung des Berufsinformationsbüros der St. Walburga-Hauptschule zu einem ansprechenden Äußeren für die Bewerbung

Meschede. Welcher Beruf ist der richtige für mich? Mit dieser Frage setzen sich die Schüler der St.-Walburga-Hauptschule schon seit Jahren ernsthaft aus­ein­ander. Seit gestern steht ihnen dafür auch ein eigenes Berufs­in­for­mationsbüro in der Schule zur Verfügung.

»Warum dieser Beruf? Warum dieses Unternehmen? Warum ich?« Die Ant­worten auf diese Fragen möchte Michael Hinz, Personalchef der Accumulatorenwerke Hoppecke, in der Bewerbung finden. Sein Vortrag zum Thema »Wie bewerben« gehörte zur Eröffnung des Berufsinformationsbüros, kurz BOB, zu der rund 70 Schüler und Eltern am Montagabend in die St.-Walburga-Hauptschule gekommen waren.

Wo genau die eigenen Stärken und Interessen liegen und welcher Beruf der eigenen Persönlichkeit am ehesten entspricht, für 15- bis 17-jährige Schul­ab­gängern nicht unbedingt einfache Fragen. Bei der Beantwortung versucht die Schule mit der Arbeitsmappe unter dem Titel »Ich bin ich« seit vier Jahren zu helfen. »Wir fangen in der ersten Woche der fünften Klasse damit an«, sagt die stellvertretende Schulleiterin Steffi Lehmkühler, unter deren Federführung die Mappe ständig fortentwickelt wird. In die Mappe kommen Interviews der Kinder mit Eltern, Verwandten und Freunden über deren Berufe, regelmäßige Selbst- und Fremdeinschätzungen und vieles mehr, was dann im Unterricht besprochen wird.

Im Berufsinformationsbüro stehen den Schülern nun auch Datenbanken mit Aus­bildungs- und Prak­ti­kums­be­trieben und detaillierte Infor­mationen über Aus­bildungs­berufe zur Verfügung. Es soll, so betonte Schulleiterin Margot Freise, auch ehemaligen Schüler offen stehen, die sich noch einmal neu orientieren wollen oder müssen.

Weil es bei der Bewerbung nicht nur auf den Inhalt ankommt, war auch Frisör Volker Sperner mit seinem Team zur Eröffnung gekommen. In einem Neben­raum sorgte er mit einer kosten­losen Typberatung, Fön, Bürsten und Make-up für ein erfolgversprechendes Äußeres.

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