
Meschede-Freienohl. »Noch ist Dehler nicht verloren«, sagt der Vorsitzende des Betriebsrates Stefan Odoj. Eine Meldung des WDR-Studios Siegen von gestern Nachmittag, nach der das Insolvenzverfahren über die Firma Dehler mangels Masse nicht eröffnet werden könne, sei falsch gewesen.
Richtig sei vielmehr, dass das Insolvenzverfahren nicht, wie geplant, am 15. Januar eröffnet werden konnte, sondern dass zunächst noch Gespräche mit potentiellen Investoren geführt werden sollen. Dies bestätigte auch Gewerkschaftssekretär Fritz Kramer von der IG Metall in Arnsberg.
Ohne die Eröffnung des Insolvenzverfahrens gibt es auch kein Insolvenzausfallgeld. Der Stichtag dafür war gestern. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Axel Kampmann, habe den Dehler-Mitarbeitern daher in der gestrigen Betriebsversammlung empfohlen, selbst zu kündigen, um ihren Anspruch auf Insolvenzausfallgeld doch noch zu retten. Mit der Agentur für Arbeit sei vereinbart, keine Sperrfrist zu verhängen, so dass die Mitarbeiter sofort Arbeitslosengeld beziehen können.
Für Stefan Odoj ist der Bootsbau in Freienohl noch lange nicht am Ende: »Wir haben eine ganze Batterie von potentiellen Investoren, darunter ein paar richtige Kracher.«
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Schlagworte: Arbeit, Betriebsrat, Dehler, Finanzkrise, Freienohl, Gewerkschaft, Insolvenz, Kedite, Unternehmen, Yachtbau
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…sind wir ein richtiger Kracher? – mal sehen….
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