
Pfarrer Bodo Meier hat ein Herz für Schützenbrüder
Meschede. Für Erheiterung sorgte Pfarrer Bodo Meier bei der zweiten Tagung der 12. Kreissynode des Kirchenkreises Arnsberg am Samstag im Mescheder Kreishaus. Zum Vorschlag eines Arbeitskreises für einen neuen Leitsatz des Kirchenkreises gab Meier gleich mehrere Kommentare in verschiedenen Rollen ab.
Als Schützenbruder, als Kulturbeflissener, als vielbeschäftigter Börsenkurs-Junkie. Zu einer Entscheidung kam die Synode dennoch nicht. Der vorgeschlagene Leitsatz wird zusammen mit den Vorschlägen der Synodalen noch einmal vom Arbeitskreis bearbeitet. Einen neuen Entwurf soll es im Februar geben.
Heiter sind laut Superintendent Lothar Kuschnik auch die finanziellen Belange des Kirchenkreises. In diesem Jahr wird das Kirchensteueraufkommen voraussichtlich um 40 Millionen Euro höher ausfallen als erwartet. Aber nur in diesem Jahr.
Bis zum Jahr 2030 rechnet die evangelische Kirche im Hochsauerland mit einem Drittel weniger Mitgliedern und nur noch der Hälfte der heutigen Finanzmittel. Das bedeute, so Kuschnik, dass früher oder später Pfarrstellen abgebaut und die Zusammenarbeit der Gemeinden ausgebaut werden müsse. Auch eine Zusammenlegung von Gemeinden sei nicht auszuschließen.
Zu den Geldsorgen der evangelischen Kirche Westfalens gehört, laut Kuschnik, auch das Defizit von 700 Millionen Euro in der Versorgungskasse, die zusammen mit der rheinischen Landeskirche betrieben wird.

Die Synode lacht im Mescheder Kreishaus
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