Buntes Programm in Meschede-Nord

Volkstanzgruppe der türkisch-islamischen Gemeinde

Die Volkstanzgruppe der türkisch-islamischen Gemeinde ist mittlerweile ein fester Bestandteil jedes Rahmenprogramms

Meschede. Anfangs sah es so aus, als sollten die Organisatoren unter sich bleiben. Doch schließlich lockten Sonne, Musik und Kuchen die Nachbarschaft zum ersten Stadtteilfest in Meschede-Nord. Und das war vor allen Dingen eins: Schön bunt.

"Nehmen Sie reichlich"
"Nehmen Sie reichlich": Das Buffet-Angebot erreichte einen Spitzenwert auf der Nachbarschaftsskala

Wenn das Kuchen- und Salat-Buffet ein Maßstab ist für das Engagement der Nachbarschaft, kann in Meschede-Nord von Trägheit keine Rede sein. Es war üppig. So war auch das Zerstreuungsangebot am Kirchenzentrum und auf dem Lanfertsweg. Es begann mit einer kurzen Andacht um 13 Uhr.

Danach machte sich die Band »Karibuni« daran, das Eis zu brechen und war erfolgreich. Mit viel Rhythmus und Weltmusik für Kinder animierte sie die Jüngsten zum Mittanzen. Bewegung gab es auch auf dem Lanfertsweg, wo Väter und Kinder ihrer Rennfahrerqualität auf dem Bobby-Car vergleichen konnten und wo junge Turner zeigten, was für große Sprünge mit einem kleinen Trampolin möglich sind.

Beim AKI stand unter anderem das Schmieden von Wikinger-Essspießen auf dem Programm

Viel ausprobieren konnten die Kinder: Das Kinderschminken war vor allem bei den Mädchen sehr beliebt, Jungs tobten sich eher auf dem neuen Bolzplatz des AKI aus. Passendes Essbesteck für Abenteuerlustige ließ sich in der mobilen Schmiede von Volkhard Strauß auf dem AKI-Gelände anfertigen. Wer immer schon einmal wissen wollte, wie der eigene Name in arabisch aussieht, konnte das in der Kalligraphie-Werkstatt von Ahmed Arslan herausfinden. Mit einem verqualmten Zimmer und Rauchschutzmasken bot die Feuerwehr spielerische Selbsterfahrung mit ernstem Hintergrund. Selbst die Siedlungs- und Baugenossenschaft machte mit beim Stadtteilfest. Am Glücksrad gab es zwar keine Eigentumswohnungen oder Häuschen mit Garten zu gewinnen, aber der Andrang war trotzdem groß.

Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatte die Band der Elisabeth-Forderschule. Die Mehrheit der jungen Rock-Musiker habe erst durch das Band-Projekt in der Schule gelernt, ein Instrument zu spielen, sagt Schulleiter Nikolaus van der Straeten mit sichtlichem Stolz.

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