
Spielerisch trainieren: Handball-Jugendcamp des SSV Meschede
Meschede. »Es war gut für die Kinder und für die Trainer«, meinte Markus Imöhl am letzten Tag des Handball-Jugendcamps in der Sporthalle am Rautenschemm. Drei Tage lang haben vier Mädchen und 37 Jungs im Alter von sechs bis zehn Jahren trainiert.
Wie war es denn so im Handballcamp? Louis sagt nichts, hebt nur den Daumen und lächelt verschmitzt. Dann läuft er wieder zu den anderen, Pässe üben. Acht Trainer des SSV Meschede haben die Kinder in zwei Trainingseinheiten pro Tag spielerisch an den Handball herangeführt.
Außer dem Werfen, Fangen, Laufen und Spielen gehörte auch die Vorstellung eines Zauberers zum ersten Handball-Jugendcamp des SSV Meschede. Und – den Sponsoren sei Dank – ein Mittagessen war auch im Pauschalpreis von 15 Euro pro Kind enthalten.
Die Krönung des Programms sollte am Samstag eigentlich ein Besuch von Handball-Star Mark Dragunski sein. Aber der Ex-Bundesligaspieler, Europameister, Vize-Weltmeister und Silbermedaillengewinner musste kurzfristig absagen. Er liegt im Krankenhaus.
Die Nachwuchshandballer konnten die Absage verkraften. So blieb noch mehr Zeit für noch mehr Bewegung, Kicken auf dem Pausenhof, zum Beispiel. »Abends schlafen sie dann ganz schnell ein«, berichtet Imöhl, für den das Jugendcamp ein voller Erfolg war.
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