Meschede. Zum gemeinsamen Fastenbrechen hatte die türkisch-islamische Gemeinde am Freitagabend in die Moschee eingeladen. Unter den rund 300 geladenen Gästen war zum ersten Mal auch Bürgermeister Uli Hess.
»Unsere Gastfreundschaft allein reicht nicht aus«, sagte Hüseyin Yavuz, Vorsitzender von DITIB Meschede, vor dem gemeinsamen Festmahl zum Ende des moslemischen Fastenmonats Ramadan. »Bitte kommen sie jederzeit zu uns, wir fühlen und nicht gestört.«
Der stellvertretende Landrat Rudolf Heinemann erinnerte an das gemeinsame Feiern deutscher und türkischer Fans während der Fußball-Europameisterschaft. Statt das Trennende zu betonen sei es wichtig, diese Impulse für das Gemeinsame fortzuführen und zu verstärken. Das gemeinsame Fastenbrechen sei eine ideale Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen.
Muslimische Schüler der Franz-Stahlmecke Hauptschule erklärten in einer Präsentation den religiösen Hintergrund des Ramadan.

Festmahl: Rund 300 Gäste kamen in die Mescheder Moschee
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