Hennesee-Triathlon: Im nächsten Jahr noch größer

Am Ziel: Frederik Martin aus Sundern beim ersten ITH-Hennesee-Triathlon

Am Ziel: Frederik Martin aus Sundern beim ersten ITH-Hennesee-Triathlon

Meschede. Mit einer Stunde, 7 Minuten und 17 Sekunden war der 28-jährige Frederik Martin aus Sundern der schnellste Teilnehmer des ersten Hennesee-Triathlon.

Die Startlinie lag im Wasser, die meisten Schwimmer trugen Gummi

Die Startlinie lag im Wasser, die meisten Schwimmer trugen Gummi


Vom Bade erfrischt ging es hinauf nach Remblinghausen

Vom Bade erfrischt ging es hinauf nach Remblinghausen


Für die 20 Kilometer auf dem Rad brauchten die schnellsten weniger als 40 Minuten

Für die 20 Kilometer auf dem Rad brauchten die schnellsten weniger als 40 Minuten


Zur Entspannung ging es schließlich noch fünf Kilometer zu Fuß am schattigen Ufer entlang

Zur Entspannung ging es schließlich noch fünf Kilometer zu Fuß am schattigen Ufer entlang

Die Schwimmstrecke von 700 Metern war noch überschaubar – auch für die rund 300 Zuschauer. Zwischen gut neun und fast zwanzig Minuten brauchten die 250 Triathleten, bis sie sich auf die zwanzig Kilometer lange Radstrecke machen konnten. Dort waren sie aber auch unter sich, denn die Strecke war komplett abgesperrt. So gab es für die anspruchsvolle Quälerei hinauf nach Remblinghausen keine Zeugen. Auch auf die schattige Laufstrecke – zweieinhalb Kilometer am Hennesee entlang und wieder zurück – verirrten sich nur wenige Zuschauer. Dafür war das Anfeuern und Jubeln in der Wechselzone umso größer.

»Wir wollen den Hennesee-Triathlon hier fest etablieren«, sagte Frank Hohmann noch vor der Siegerehrung. Der Termin für den nächsten Triathlon sei bereits fest gebucht. Wenn möglich, soll die Veranstaltung sogar noch etwas größer ausfallen: mit 350 statt 250 Sportlern wie gestern.

Dafür müsse aber die Wechselzone noch vergrößert werden. Gestern lag sie noch auf zwei Ebenen am Ufer. Wer sein Rad ganz oben geparkt hatte verlor mitunter bis zu 30 Sekunden.

Hauptsponsor ITH hat nach Auskunft des Seniorchefs, Hans Hohmann, einen fünfstelligen Betrag in die Veranstaltung investiert. Für die Firma selbst sei der Werbenutzen der Veranstaltung nicht maßgeblich, so Hohmann. Vielmehr gehe es darum darum, mit einer solchen Veranstaltung die Attraktivität des Standortes Meschede zu erhöhen.

Dennoch solle der Sport ein fester Bestandteil des Unternehmensmarketings von ITH sein. Ein weiterer Betätigungsbereich, so Juniorchef Frank Hohmann, sei die Bildung.

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