
Ramsbeck. »Genau so habe ich mir das Wetter gewünscht: Sonnig und nur ein kleines bisschen bewölkt«, sagt Wolfgang Schweitzer. Das ist das ideale Wetter für einen Ausflug und einen Imbiss an der alten Wassermühle – fanden am Pfingstmontag viele Besucher.
Ein Imbiss muss schon sein, sonst bleiben die Besucher nicht lange. Denn die historische Wassermühle mit ihren ehemals drei Wasserrädern und Mahlwerken ist noch nicht so weit, Besucher stundenlang in den Bann der alten Technik zu ziehen. Das soll sich aber bald ändern.
Bald heißt: Wenn der Verein die 170 000 Euro zusammen hat, mit denen die Restaurierung der Mühle bezahlt werden kann. Einen Mühlenbauer, der sich darauf versteht, hölzerne Zahnräder, Rüttelschlitten und tonnenschwere Mühlsteine miteinander zu verbinden, hat der Verein schon gefunden.
Außer der Mühlentechnik muss der Verein aber noch eine Menge anderer Kleinigkeiten richten. Viele Fußbodenbretter sind morsch, ein Marder hat im Obergeschoss deutliche Spuren seiner Wohnkultur hinterlassen und die Privaträume, die sich ein Besitzer dort eingerichtet hat, müssen auch wieder raus.
Bis alles wieder gerichtet ist, brauchen die Besucher der Mühle weiterhin Wolfgang Schweitzer, der ihnen erklärt, wie die Mühle funktioniert. Als Ausflugsziel für die ganze Familie funktioniert sie jedenfalls jetzt schon.

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