
Grundpfeiler stärken: Dekanatsreferent Theo Richter, Caritas-Koordinator Hubert Feldmann und Caritas-Geschäftsführer Ferdi Lenze
Meschede. »Die Caritas ist ein Grundpfeiler der Kirche«, sagt Hubert Feldmann. Als Koordinator für die Caritas-Arbeit im Dekanat Hochsauerland-Mitte will er die Arbeit der zahlreichen Caritas-Gruppen vernetzen und den Grundpfeiler stärken.
Sozialstationen, Erziehungsberatung, Tafel, Kindergärten, Palliativpflegedienst, ambulant betreutes Wohnen, Suchtberatung – die Caritas ist in vielen sozialen Bereichen aktiv. Neben den ständigen Einrichtungen gehören noch Zahlreiche Fachverbände wie der Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), der Kreuzbund und die Malteser mit ihren vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern zur großen Familie. Dafür, dass alle diese Dienste und Gruppen optimal zusammenarbeiten und ihre Kräfte bündeln sorgt seit einem halben Jahr Hubert Feldmann.
»In Zukunft wollen wir die Bereiche Pastoral und Caritas gleichwertig behandeln«, erläutert Ferdi Lenze, Geschäftsführer des Caritas-Verbandes Meschede. Kirche bestehe schließlich nicht nur aus der Verkündung der christlichen Botschaft und den Gottesdiensten. Durch die Arbeit der Caritas, das konkrete soziale Handeln, erreiche die Kirche auch die Menschen, die nicht in die Kirche gehen. Und das, ergänzt Dekanatsreferent Theo Richter sei schließlich ihr Auftrag: Für alle Menschen sorgen.
Neben der engeren Zusammenarbeit zwischen haupt- und ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeitern und den einzelnen Gemeinden will Feldmann die Aufgaben der Caritas auch weiter in die Gesellschaft hinein tragen. Konkret bedeutet das zum Beispiel eine engere Zusammenarbeit mit den Schulen. »Viele Schulen haben die Förderungen des sozialen Denkens und Handelns in ihrem Schulprogramm und suchen nach Möglichkeiten, dieses Leitbild umzusetzen.« Hierbei könne die Caritas mit der Vermittlung von Praktika in Altersheimen und anderen sozialen Einrichtungen helfen.
Konfessionelle Grenzen spielen dabei schon lange keine Rolle mehr: Die Zusammenarbeit mit der evangelischen Diakonie habe sich seit Jahren bewährt. Im Vordergrund stehe der Dienst am Mitmenschen. Lenze: »Es geht um die Sache, verdammt noch mal.«













