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Drasenbeck. »Großbrand« im Sägewerk Schulte in Drasenbeck – so lautete der automatische Alarm. Weil die Freiwilligen Feuerwehren schnell sind, blieb das Feuer aber klein.
Die automatische Brandmeldeanlage des Sägewerks hatte gestern Nachmittag gegen halb drei Alarm geschlagen. Bei Demontagearbeiten an der Förderanlage vor einer Gattersäge hatten die Funken eines Flex- oder Schweißgerätes Sägemehl entzündet.
Das Sägemehl lag in großen Mengen in einem Bunker unter der Förderanlage. Es entstand ein Schwelbrand, dessen Hitze ausreichte, um darüber liegende Holzbohlen ebenfalls in Brand zu setzen.
Als die Löschgruppe Remblinghausen als erste Einheit mit 15 Mann an der Brandstelle eintraf, hatte die Belegschaft des Sägewerks bereits versucht, den Brand mit Hilfe eines Gartenschlauchs einzudämmen.

Die Feuerwehr löschte zunächst mit Wasser und flutete den schwelenden Bunker dann mit Schaum. Aus Meschede trafen ebenfalls 40 Mann zur Unterstützung ein.
»Größte Gefahr ist hier eine Staubexplosion », erläuterte Hans-Jörg Kramer, Sprecher des Löschzuges Meschede, « Deshalb gilt bei einem Brand in einem Sägewerk immer gleich die nächst höhere Alarmstufe.« Deshalb wurden auch die Löschgruppen Eversberg und Wehrstapel in Marsch gesetzt. Sie konnten aber auf halbem Weg wieder umdrehen. Die Löschgruppe Remblinghausen blieb dafür noch ein bisschen länger, um aufzupassen, dass es nicht wieder anfängt zu kokeln.
Schlagworte: Drasenbeck, Feuerwehr, Großbrand, Remblinghausen













