»Erwecke mich« – das Motto der Jugendkirche – schwamm am Sonntagabend auf elf Flößen die Ruhr hinab. Pünktlich um halb acht stieg Thomas Arenhövel in das eiskalte Wasser, um ein Lichterfloß nach dem anderen auf die Reise zu schicken. Weil die Ruhr zur Zeit mal wieder recht eilig fließt, zog sich die Botschaft der Osterlichter in die Länge. Die Zuschauer auf der vollbesetzten Ruhrbrücke harrten aber trotz eisiger Temperaturen aus, um die ganze Botschaft zu sehen.
»Das muss ich mir für das nächste Jahr merken«, sagte ein Zuschauer als Klaus Pech anschließend mit dem Bus der »Osterfeuerlinie« auf der Brücke hielt, um 94 Fahrgästen den Weg zum Feuer auf dem Langeloh zu ersparen.
Dort war das Osterfeuer der St.-Georgs-Pfadfinder schon fast zur Hälfte herunter gebrannt als in Remblinghausen noch frostige Dunkelheit herrschte. Das Einzige, was dort wärmte waren zu diesem Zeitpunkt noch Rostbratwürste und Geselligkeit.
Dem Osterfeuer dort war es erst einmal zu kalt. Bei frostigen Temperaturen auf der Bracht mochte sich der Holzhaufen nicht recht für seine Bestimmung erwärmen. Mehrere Gasbrenner und das wetterfeste Beharrungsvermögen der Remblinghauser ließen den Funken nach einer Stunde dann aber doch noch überspringen und den Frost im Umkreis von etwa 50 Metern weichen.
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