Karneval in Heringhausen: Drastisch gekürzt

Karneval in Heringhausen

Heringhausen. Nur halb so lang aber mindestens genau so laut wie im vergangenen Jahr war der Karnevalsumzug, der sich am Sonntagnachmittag bei schönstem Sonnenschein durch Heringhausen schlängelte.

Auf den Autokorso mit den amerikanischen Straßenkreuzern hat man in diesem Jahr verzichtet. Auch der Organisator des letztjährigen Umzuges konnte in diesem Jahr nicht teilnehmen. Das Heringhauser Viergestirn André Nieder (Bauer), Ralf Wigge (Jungfrau), Klaus Bathen (Prinz) und Ralf Péus (Bürgermeister) freute sich über immerhin 17 Wagen und Fußgruppen, die in diesem Jahr für Stimmung sorgten.

Hildegard Nagel als Blaues WunderHildegard Nagel als Blaues Wunder

Keinen Aufwand hat Hildegard Nagel bei ihrem Kostüm gescheut. In diesem Jahr war sie ein blaues Wunder, im vergangenen Jahr war sie grün. »Ich hole mir Ideen für meine Kostüme immer auf der Kölner Karnevalsmesse«, berichtete sie. Und weil es da offenbar viele Ideen gibt, hat sie in dieser Saison sieben Kostüme für ihre Familie geschneidert. Sie selbst lief in Heringhausen als Ein-Frau-Fußtruppe mit.

Die Jakobus-Schützen spielten Asterix und Obelix und ließen Troubadix am Schlepper baumeln, der Countryclub Bestwig ließ die Cowgirls tanzen und der Felbecker Karnevalsklub wies eindringlich auf den verbreiteten Paarungsnotstand unter den Agrarökonomen hin: »Bauer sucht Frau«. Tanzmariechen, Brausetüten, Gartenzwerge, Käseliebhaber, allerlei Getier und eine rollende Intensivstation der Klinik »St. Alkohol« schlenderten gut gelaunt mit.

Hier sind die Bilder

Gefährliche Körperverletzung in der Schützenhalle

Am Sonntagabend wurde ein 18-jähriger Ramsbecker in der Heringhauser Schützenhalle Opfer einer gefährlichen Körperverletzung, berichtet die Polizei.

Als er beim Mittanzen in der Schützenhalle einen türkischen Jugendlichen versehentlich anrempelte, trat dieser ihm zwei Mal unter das Kinn und schlug dem jungen Mann einen Schneidezahn aus. Danach flüchtete der etwa 16- bis 17-jährige Schläger aus der Halle.

Die Polizei bittet Zeugen, die Angaben zu diesem Vorfall machen können, sich unter der Tel. 0291/90200 zu melden.

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