Kettensägenmassaker am Klausenberg

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Meschede. »Spitzenleistung, hervorragende Arbeit«: Stadtwaldchef Peter Kotthoff war am Samstag von der Leistung seiner Mannschaft schlicht weg begeistert. Und das nicht nur weil die Arbeit in rekordverdächtiger Zeit erledigt wurde.

Motorsägen röhren, Bäume krachen – ein Ahorn geht nur wenige Zentimeter neben der Ampelanlage zu Boden. Präzisionsarbeit, hier sind Fachleute am Werk. Die beiden Forstwirtschaftsmeister Oliver Lemper und Walter Linneboden brauchen sich beim Bäumefällen nicht auf ihr Glück zu verlassen, zwei Forstwirte zu zwei Auszubildende können sich darauf verlassen, dass sie nicht von den fallenden Bäumen überrascht werden.

Die Bäume, die da fallen stehen am steilsten Hang des Klausenberges und könnten unter der Last des zu verwartenden Schnees auf die B7 stürzen. Eigentlich hatte man sich bis Samstagnachmittag Zeit genommen, um die Gefahr zu beseitigen, aber am Mittag war schon alles erledigt.

Präzise und schnell lief auch das Wegräumen der gefällten Stämme. Kein Wunder, denn eine der Rückemaschinen wird vom zweiten Europameister in dieser Disziplin bedient. Christorph Kraas aus Oeventrop war schon mehrmals NRW-Landesmeister, Landesmeister in Hessen, Deutscher Meister und bei der letzten Europameisterschaft war er in der Übung »Türmchenbauen« sogar eine Minute schneller als der amtierende Weltmeister.

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