
Meschede. Die Katzen des Mescheder Tierheims können sich auf einen neuen Auslauf freuen. Die Schüler des Berufsgrundschuljahres am Berufskolleg Meschede haben gestern den neuen Stahlrahmen aufgestellt.
Die verzinkten Stahlprofile sind eine Spende der Firma Ritschny aus Arnsberg. Die Berufsgrundschüler haben unter Anleitung ihres Lehrers Manfred Hochstein Planung, Zuschnitt, Zusammenbau und Endmontage übernommen.
Mehr als 60 Katzen warten schon sehnsüchtig auf ein bisschen mehr Platz und mit einem neuen Auslauf soll es auch nicht getan sein. Ein weiterer Außenkäfig soll hinter der Katzen-Kinderstation entstehen, sagt Volker Wiesenberg, zweiter Vorsitzender des Tierschutzvereins für den Hochsauerlandkreis e.V. Die Erdarbeiten wird ein Unternehmen zum Freundschaftspreis machen. Die Kinderstation selbst – drei kleine Zimmerchen mit gefliesten Wänden – haben die Mitglieder des Tierschutzvereins selbst gebaut, die meisten anderen Behausungen auch.
Spenden, Freundschaftspreise, Eigenleistung – viel ist noch nötig, um die über dreißig Jahre alte Anlage auf Vordermann zu bringen. Die alten Hundeboxen aus Holz müssen auch dringend weg. Das, so Winterberg, sei auch eines der nächsten Projekte.
Wenn noch ein paar Geld- und Materialspenden hinzukommen, kann es losgehen. Manfred Hochstein würde sich jedenfalls freuen, wenn er seinen Schülern auch weiterhin die Metallbearbeitung »am lebenden Objekt« beibringen könnte.
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