Jugendparlament: Inhalte und Entertainment

Jugendparlament in Meschede

Meschede. »Inhalte und Entertainment« – das ist nach Ansicht des scheidenden Vorsitzenden des Mescheder Jugendparlaments das richtige Rezept, um Jugendliche für Politik zu interessieren. Gestern wählten die Jugendlichen Justus Kersting zu ihrem Ehrenvorsitzenden.

Justus Kersting
Justus Kersting: Ehrenpräsident im ersten Semester

Allen Unkenrufen aus Rat und Stadtverwaltung zum Trotz habe das Jugendparlament die Stadt bis heute keinen Cent gekostet, meinte Kersting, als er gestern zum letzten Mal die Sitzung leitete. Rückblickend auf die zurückliegende Wahlperiode nannte er die Fahrt der Jugendparlamentarier zum Haus der Geschichte nach Bonn, die Kooperation mit dem neu gegründeten Jugendparlament von Le Puy und die Umfrage zu Gewalt an Mescheder Schulen als Beispiele für eine gelungene politische Jugendarbeit.

Mittlerweile studiert Kersting in Marburg. Bevor der neu gewählte Sprecherrat (ein Sprecher für jede Mescheder Schule) daran ging, zwei neue Vorsitzende zu wählen, gab es vor der Tür des Ratssaales noch ein paar wertvolle strategische Ratschläge des scheidenden Vorsitzenden: Bloß keine Arbeitsgruppen bilden, zum Beispiel; Mordsarbeit, führt zu nichts.
Ergebnis der Strategiebesprechung: Sükrü Cetin und Sebastian Stappert wurden vom Sprecher einstimmig zu den neuen Vorsitzenden des Jugendparlaments gewählt. Die wollten als Erstes Themenvorschläge hören.

Ein Jungparlamentarier würde gern »Soccer Point», einen Anbieter von Hallenfussball-Anlagen, nach Meschede holen. Und dann ist da noch das Gelände gegenüber dem Schwimmbad. Die Fläche ist betoniert und im Bebauungsplan als »multifunktionale Sportfläche« ausgewiesen. Da müsste man mal was machen. Aber bitte mit Sponsoren, wie Jugendparlamentspate Hans-Werner Rötzmeier (UWG) mahnte, denn die Stadt hilft gerne, hat aber kein Geld. Der Ehrenvorsitzende legte den Parlamentarieren auch noch die Auseinandersetzung mit dem Sportstättenkonzept der Stadt ans Herz.

Weitere Vorschläge, das wurde einstimmig beschlossen, sollen per Umfrage an den Schulen gesammelt werden. Möglichst auch an der Walburga-Realschule und der Elisabethschule, denn deren Vertreter waren aus unerfindlichen Gründen nicht zur Sitzung erschienen.

Weitersagen

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • del.icio.us
  • Facebook
  • email
  • Technorati
  • TwitThis
  • YahooMyWeb
  • Linkarena
  • Wikio DE
  • Y!GG
  • Bloglines
  • Google Bookmarks
  • MisterWong
  • Webnews

Schlagworte: , , , , , ,