Thomas Weber, Geschäftsführer der Kur- & Freizeit GmbH Schmallenberger Sauerland, ist froh, dass es den SGV gibt.
Die Schmallenberger Wanderwelt gäbe es nicht ohne die rührige Truppe des SGV, die uns hilft, dies alles zu bewerkstelligen. Die Wegemarkierer gehen bei Wind und Wetter raus und betreuen ihre Wege wie Patenonkel. Sonnen wir uns darauf verlassen, dass alle Wege gut gekennzeichnet sind.
Wie stehen die Waldbauen und anderen Grundeingetümer zu dem dichten Wegenetz?
Die Leute vom SGV waren die erste Touristiker. Ohne ihre 100-jährige Vorarbeit müsste man heute viel zäher mit den Grundeigentümern über Betretungsrechte verhandeln. Aber die Wanderwege gibt es schon sehr lange. So sind die Waldbauern heute nicht nur an die Wanderer gewöhnt. Viele haben auch selbst ein zweites Standbein im Tourismus. Deshalb ist auch die Sicherungspflicht für die Wege kein Dauerproblem.
Soll das Netz der Wanderwege weiter ausgebaut werden?
Zusammen mit dem SGV haben wir in der Schmallenberger Wanderwelt einige Wegereformen durchgeführt. Nach dem Motto »weniger ist mehr« sind wir übereingekommen, dass man nicht unbedingt tausende kleiner Wege braucht. Viele gute Wege mit viel Infrastruktur sind besser.
Welche Infrastruktur?
Das sind zum Beispiel bequeme Bänke und Vesperplätze. Dazu gehören aber auch Bilderrahmen. Das ist eine unserer Projekte. Wir denken daran, an besonders schönen Aussichtspunkten große Bilderrahmen aufzustellen, durch die man das Panorama betrachten und so die Landschaft besonders in Szene setzen kann. Einen gibt es schon.

Landschaft in Szene gesetzt: Bilderrahmen bei Wormbach
Schlagworte: Hochsauerland, Mailar, Schmallenberg, Tourismus, Wandern
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