
Meschede. Rund um die Nanotechnologie drehte sich der zweite Roboterwettbewerb der »Initiative Zukunft durch Innovation, NRW«. In der Fachhochschule Südwestfalen gingen 15 Schulen aus dem Regierungsbezirk Arnsberg an den Start.
Sie müssen Atome sortieren, Pizza-Moleküle vom Teller räumen, einen fleckenresistenten Stoff mit Schmutzpartikeln testen und eine Sonde irgendwie in einem Armknochen platzieren, Insgesamt neun Aufgaben aus der Welt der kleinsten Teilchen mussten die Roboter der Schüler im Parcours bewältigen.
Platzierungen
- St.-Ursula-Gymnasium, Attendorn
- Konrad-Adenauer-Schule, Meschede-Freienohl
- Gymnasium der Stadt Meschede
- Städtisches Gymnasium, Sundern
- Gemeinschaftshauptschule Ennepetal
- Albrecht-Dürer-Realschule, Dortmund
- Realschule Halden, Hagen
- Walburgis-Gymnasium, Menden, und Gesamtschule Eiserfeld, Siegen
- Städtische Hauptschule Kamen
- Otto-Schott-Realschule, Witten
- Marie-Curie-Gymnasium, Bönen
- Graf-Engelbert-Gymnasium , Bochum
- Städtisches Gymnasium Holthausen, Hattingen
- Gymnasium an der Schweizer Allee, Dortmund
Nur gut, dass man die kleinsten Teilchen überhaupt sehen kann. Im Wettbewerb bestehen sie – wie die Roboter – aus Lego-Steinen. In teils monatelanger Arbeit haben die Schüler an den Roboter und den Spezialwerkzeugen für jede Aufgabe getüftelt. Gesteuert werden die kleinen Maschinen von einem Laptop, mit dem sie in Funkverbindung stehen. Natürlich haben die Schüler auch diese Steuerung selbst programmiert – mit unterschiedlichem Erfolg
Das Team »Geistesblitze« des St.-Ursula-Gymnasiums in Attendorn hat außer den Robotern auch Transparente mitgebracht. Der Jubel von den Rängen hat offenbar geholfen: Bester Lauf in der ersten Runde und schließlich – der erste Platz in der Gesamtwertung.
Mit gleich zwei Schulen war Meschede vertreten: »Robot Technologies« von der Konrad-Adenauer-Schule in Freienohl und die »Lego Creators« vom Städtischen Gymnasium kämpften mit Roboter und kleinsten Teilchen. In den Pausen zwischen den drei Wettkampfrunden waren auch sie damit noch fieberhaft damit beschäftigt, ihre Maschinchen zu verbessern. Schließlich erreichen die Freienohler den zweiten und die Mescheder den dritten Platz.
Die Gewinner des Wettbewerbs treten am 16. Juni in Düsseldorf beim großen Finale gegen die Sieger-Teams der vier anderen Regierungsbezirke NRWs an. Den 16 besten Teams winkt außerdem eine kostenlose Teilnahme am Roboterwettbewerb der First Lego League im Herbst diesen Jahres.
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