Orkansturm Kyrill sorgte bei der Polizei für Hunderte Einsätze, Überstunden und vier beschädigte Streifenwagen.
Die über »110″ eingehenden Notrufe ließen über Stunden die Leitungen glühen, alleine in den frühen Abendstunden waren die sechs Notrufleitungen ununterbrochen belegt. Insgesamt sorgte Kyrill für über 500 Polizeieinsätze im gesamten HSK. Vorwiegend handelte es sich dabei um Sturmbruch und dadurch verursachte Verkehrsbehinderungen und Verkehrsunfälle.
Nach bisherigen Erkenntnissen verursachte der Sturm keine nennenswerten Personenschäden. Bei den Polizeieinsätzen wurden vier Streifenwagen der Polizei beschädigt. Viele Polizeibeamte, die bereits seit dem Donnerstagmorgen im Einsatz waren, übernachteten in ihren Dienststellen, da ihre Heimwege versperrt waren.
Im morgendlichen Berufsverkehr waren etwa 150 Straßen im gesamten Kreisgebiet gesperrt und der ÖPNV erheblich eingeschränkt. Viele Straßen sind noch und bleiben auch über den Freitag hinaus gesperrt. Derzeit sind die Aufräumarbeiten in vollem Gang.
Die Behörden mahnen weiterhin zur Vorsicht. Es besteht weiterhin die Gefahr, dass Bäume auch auf Straßen umstürzten. Die Wälder des HSK sollten derzeit nicht betreten werden.
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