Hochsauerlandkreis/Brilon-Scharfenberg. Die anhaltenden starken Niederschläge der vergangenen Wochen verzögern die Sanierungsarbeiten und die Inbetriebnahme der Aktivkohlefilteranlage an der mit PFT-belasteten Fläche in Scharfenberg.
Die mit dem Regen verbundene Verschlammung der Fläche macht es unmöglich, die Tiefbauarbeiten fortzuführen. »Frost und trockenes Wetter würden uns helfen, den Zeitplan einigermaßen einzuhalten«, erläutert Reinhard Pape, Fachdienstleiter für Bodenschutz beim Kreis, die derzeitige Situation. Eine derartige Wetterlage wird jedoch gegenwärtig nicht vorhergesagt.
Deshalb hat sich der Hochsauerlandkreis dazu entschieden, eine provisorische Behand-lungsanlage zu installieren. Der Kreis lässt eine mobile Aktivkohlefilteranlage aufstellen. In dieser Anlage soll das am stärksten belastete Wasser aus der vorhandenen alten Flächen-drainage behandelt werden. Reinhard Pape ist froh über diese Zwischenlösung: »Ab heute können wir PFT-Wasser in das bereits fertige Stapelbecken abpumpen und damit einen Teil der Schadstofffracht zurück halten. Die Behandlung mit dieser vorläufigen Anlage soll in der kommenden Woche starten.«
Geplant war zunächst, die fest installierte Aktivkohlefilteranlage Ende Januar in Betrieb zu nehmen. Dieser Termin verschiebt sich – je nach Wetterlage – um zwei bis drei Wochen.
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