Remblinghausen. Mit 30 Sponsoren bei 30 gewerteten Teilnehmern ist das PSJ-Seifenkistenrennen wahrscheinlich eines der bestvermarkteten Rennereignisse des Sauerlands. Aber auch sicherheitstechnisch ist man in dem Dorf wegweisend.
Vor vier Jahren kam es beim Frauenrennen zu zwei schweren Unfällen: Eine Kniescheibe und ein Schlüsselbein gingen zu Bruch. Die Pfarrjugend St. Jakobus, die das Seifenkistenrennen alle zwei Jahre organisiert, erarbeitete daraufhin ein grundlegend neues Sicherheitskonzept: Statt die Pilotinnen den Berg hinabrollen zu lassen, werden die Damen nun von vier Männern den Berg hinauf geschoben.
Unfälle gab es am Samstag an der Winterberger Straße nicht, dafür aber viel Spaß für das halbe Dorf (mindestens).
Ein aufblasbares Werbemittel brachte bei der Versteigerung 26 Euro für das nächste Rennen in zwei Jahren. foto|be
Vor der Siegerehrung in den Klassen Junior, Teenie, Oldie und Frauen – die beiden Pilotinnen belegten die Plätze eins und zwei – fand sich sogar noch ein weiterer Sponsor. Jonas Wrede entschloss sich spontan eine aufblasbare Senfflasche mit ganz vielen Unterschriften und einem Loch versteigern zu lassen. Den Erlös von 26 Euro spendete er sogleich dem Organisationsteam.
Sieger in der Junior-Gruppe wurde David Bohne auf dem Vario Racer. Robin Meier wurde mit »Else« Sieger der Teenies und Michael Halberstadt errang auf dem selben Boliden den ersten Platz in der Oldie-Gruppe.
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