Meschede. Pro Quadratmeter eine Stunde Arbeit im Monat. Dieses Konzept läuft bereits in einigen großen Universitätsstädten wie Freiburg, Köln und Münster. Statt Miete zu zahlen arbeiten die Studenten für ihr Zimmer – Nebenkosten laufen extra. Auf diese Weise sollen neue Vermieter für den notorisch knappen Markt für Studentenwohnungen gefunden und das Zusammenleben von Jung und Alt gefördert werden.
Hilfe in Haus und Garten können viele allein lebende Senioren gebrauchen. Ihre Zahl steigt auch im Sauerland kontinuierlich. Der Arbeitskreis »Wohnen im Alter« des Bündnisses für Familie möchte die Idee deshalb auch nach Meschede bringen. Bei der Gestrigen Sitzung war deshalb auch Alexander Dohrn vom AStA der Fachhochschule Südwestfalen dabei.

AStA-Vertreter Dohrn (links) im Arbeitskreis »Wohnen im Alter« foto|be
Speziell die Werksstudenten von Siemens haben in Meschede besondere Probleme, eine Bleibe zu finden. Sie bleiben nur ein Semester lang hier, den meisten Vermietern ist das zu kurz. Ob Hilfe in Haus und Garten ein größerer Anreiz ist, Zimmer an Studenten zu vergeben muss sich erst noch zeigen. Die ersten Reaktionen, die Dohrn von seinen Kommilitonen zu dem neuen Konzept erhielt, waren durchweg positiv. Eine Umfrage an der Fachhochschule soll nun klären, ob sich noch mehr Studenten für das Projekt erwärmen können. Der Arbeitskreis will seinerseits mit Handzetteln auf die Idee aufmerksam machen und versuchen, Interessenten zu finden. Am 8. Mai will man erneut beraten.
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Lokalteil Meschede
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Ich finde diese Idee sehr gut, da ich ab dem Wintersemester auch an der FH Meschede studieren werde. Mein Problem wird es sein eine Wohnung zu finden, die ich nur in der Zeit des Semesters mieten kann. Da ich ein duales Studium absolvieren werde, brauche ich die Wohnung nicht das ganze Jahr über.
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