Meschede. Seit dem 15. November leitet Jörg Matzick das Pressereferat des Landesbetriebs Wald und Holz Nordrhein-Westfalen. Mit einer besser koordinierten Öffentlichkeitsarbeit will er zu Einsparungen in der Forstverwaltung beitragen.
Nach 18 Jahren als Forstamtsleiter in Meschede trat Matzick seine neue Aufgabe in der Zentrale des Landesbetriebs in Münster an. Am Ende einer Arbeitsbesprechung im Gasthof Fredebeil in Nichtighausen verabschiedete er sich nach Münster.
»Die Koordination der Öffentichkeitsarbeit auf Landesebene hat in letzter Zeit etwas gefehlt,« meint Matzick. Er hat sich um die Stelle beworben.
»In jedem Sommer denken sich 235 Forstamtsleiter im Land Pressetexte aus, mit denen sie auf die Waldbrandgefahr aufmerksam machen wollen,« so Matzick. Das geht auch einfacher: In Zukunft will er in Münster derartige Kommunikationsaufgaben übernehmen und die Forstämter so entlasten.
Arbeitsentlastungen und Einsparungen in der Verwaltung sind auch dringend geboten. Der Landesbetrieb Wald und Holz muss im kommenden Jahr rund fünf Millionen Euro einsparen, wie der Leiter Gerhard Beckmann erläuterte.
Erreicht werden sollen diese Einsparungen unter anderem durch strukturelle Veränderungen, zu denen auch die Zusammenlegung einzelner Forstämter gehört. Zum Fortbestand des Forstamtes Meschede wollte Beckemann aber lieber keine Aussage treffen.
Außerdem hofft der Leiter des Landesbetriebs auf höhere Einnahmen durch bessere Holzpreise. Die sind nach den schweren Stürmen in den 1990er Jahren von rund 260 Euro auf 120 Euro pro Festmeter gesunken. Dort sind sie immer noch, während die Betriebskosten der Waldbesitzer kontinuierlich stiegen.
Edgar Rüther leitet ab sofort das Forstamt Meschede bis im kommenden Jahr über dessen Fortbestand entschieden ist. foto|beUm diese Situation zu verbessern bietet der Landesbetrieb viele Dienst- und Beratungsleistungen an, mit denen ebenfalls mehr Geld in den klammen Haushalt der Behörde kommen soll.
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