Da müsste man sich mal kümmern

Meschede. »Meschede 2020« war das Thema einer Mitgliederversammlung des CDU-Stadtverbandes im Kreishaus. Bürgermeister Uli Hess, Wirtschaftsförderer Wolfgang Weiß und Kreisdirektor Winfried Stork erklärten die Herausforderungen der Zukunft.

Außer einem der schönsten Kreishäuser, die er kenne, haben Meschede und der HSK nach Ansicht von Kreisdirektor Stork eine Menge zu bieten: gute öffentliche Sicherheit, schöne Natur, gute Schulen, Heimatgefühl und ehrenamtliches Engagement. »Das alles haben wir anderen Regionen weit voraus«, so Stork.

Aber dann wird es auch langsam knapp. Im Wettbewerb mit anderen Regionen treten Meschede und der HSK gerade erst an die Startlinie. Ein Regionalmarketing findet bislang nicht statt.

Mehr Menschen sollen ins Hochsauerland ziehen. Dafür werden mehr Arbeitsplätze benötigt. Damit sich neue Firmen ansiedeln, braucht es Kapital, eine gute Infrastruktur und qualifizierte Arbeitskräfte. Beim Kapital ließe sich etwas machen, denn die Sparkassen sind immerhin kommunale Einrichtungen. Es stelle sich aber die Frage, so Stork, ob man sich weiterhin sechs Sparkassen im HSK leisten könne.

Zur Infrastruktur gehören außer Straßen und schnellen Datenleitungen auch neue Baugebiete. Nach Angaben von Hess wird es damit in Meschede schon eng. Dort, wo noch Platz wäre, sind die Preisvorstellungen der Eigentümer häufig zu hoch.

Auch den Verlust von Talenten könne man sich nicht weiter leisten, meint Stork. Daher: Sprachförderung im Kindergarten, damit jeder Schulanfänger auch wirklich Deutsch spricht und die Qualität der Schulausbildung erhalten bleibt.
Gedruckt:
Westfälische Rundschau
Lokalteil Meschede

Weitersagen

Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • del.icio.us
  • Facebook
  • email
  • Technorati
  • TwitThis
  • YahooMyWeb
  • Linkarena
  • Wikio DE
  • Y!GG
  • Bloglines
  • Google Bookmarks
  • MisterWong
  • Webnews

Schlagworte: , , , , ,