Ramsbeck/Berlar. Viel Aussicht bietet der Gipfel des Bastenberges zwischen Berlar und Ramsbeck nicht. Die Fichten stehen dicht und hoch, Himmelsrichtungen lassen sich im Nebel nur raten.
Für die unabhängige Kreuzgemeinschaft Ramsbeck (UKG) war das ein Grund den versteckten Gipfel in 745 Meter Höhe im November vergangenen Jahres mit einem Gipfelkreuz zu versehen. Am vergangenen Samstag wurde das Kreuz von Dechant Eickelmann eingesegnet.
Rund 80 Besucher nahmen trotz matschiger Wege an der Zeremonie am Vormittag teil. Ein gutes Zeichen für die Zukunft des Gipfels und der Region, denn das Kreuz soll auch ein besonderes Ziel für Wanderer werden und so einen Beitrag zur Förderung des Tourismus in der Gemeinde Bestwig leisten.
Einen unschlagbaren Rekord hat die Gemeinde bereits: In ihrem Gebiet finden sich die größten Höhenunterschiede aller deutschen Mittelgebirge, wie Bürgermeister Christoph Sommer in seinem Grußwort sagte.
Wer zukünftig auf den Bastenberg kommt, kann sich in das Gipfelbuch eintragen, das in einem wetterfesten Kasten am Gipfelkreuz bereitliegt. Zum Beweis, dass man auch wirklich den höchsten Berg der Gegend erklommen hat, können sich Wanderer auch den ebenfalls bereitliegenden Stempel in ihr Wanderbuch drücken.
Für Ludger Kleine von der UKG und Dechant Eickelmann ist das Gipfelkreuz freilich mehr als nur ein Ausflugsziel: »Ehre sei Gott in der Höhe« steht auf dem Querbalken. »Es ist für jeden auch Einladung zu Gebet und Andacht«, sagt Kleine.
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